die mißhandelten kinder werden von den straftätern eingeschüchtert bzw. werden denen sogar schuldgefühle eingeredet. deswegen schweigen diese oder schämen sich sogar dafür. das freunde/verwandte/familenangehörige davon nix mitkriegen, ist somit sehr einfach zu erklären. der straftäter selbst ist meist ein guter schauspieler, der das ganz gut verbergen kann.
oft ist es auch der fall, daß dem vergewaltiger mehr geglaubt wird als dem opfer, besonders wenn es innerhalb der familie passiert.
ich wolte noch hinzufügen grade weil man das nicht so eifach erklären kann:
- die täter gehören meist zur familie oder sind gute bekante wie vater, opa, onkel, kumpel des vaters etc
- drohungen wie "wenn du was sagst bring ich dein haustier, schwester mutter vater um" kommen auch vor werden aber meist ehr von menschen aus dem weiteren familieären umfeld benüzt.
- das herabspielen und normalisieren der tat also zb: dem opfer einreden das es ganz normal is und das das zb jeder vater mit seinem kind macht... kommt meist direkt in der famielie vor.
- bei tätern die keinen privaten bezug zum opfer haben oder es maximal flüchtig kennen wird das opfer meist durch geschenke wie süßigkeiten oder klamotten in die wohnung oder das auto gelockt.
die tat ansich bekommen vieleicht nicht viele mit, wenn dann ist es meist die mutter des opfers wenn der vater der täter ist die dann aber aus angst, überforderung und hilflosigkeit meist die augen verschließt...aber das was daraus resultiert zb verhaltensaufälligkeiten bei kindern, verschlechterung der schuleistungen, sich zurück ziehen usw usw usw kann jeder mitbekommen der mit dem kind etwas zutun hat (lehrer, familienangehörige, freunde, jugendamt usw) nur leider wird darauf meist nie reagiert weil die menschen dann doch lieber weg schauen als zuhelfen

warum werden mütter immer wieder zu solchen verzweiflungstaten getrieben??? (töten des kindes, nicht zur adoption etc...)
das is auch alles nich so leicht zuerklären und is von fall zu fall verschieden...
die familiären verhältnisse sind da ja meist auch nich grade perfekt so das sich die werdende mutter ihren eltern anvertrauen kann... dadurch sind sie meist komplet mit der situation überfordert und haben einfach keinen plan wo sie sich hilfe suchen können.
das es babyklappen gibt wissen zb auch nicht sehr viele jugendliche, vor 10 / 15 jahren gabs solche klappen fast nirgends aber mitlerweile wird ja viel aufklärung betrieben das es solche einrichtungen oder auch mutter kind heime usw gibt wo man hin gehn kann.
den punkt das die mutter wärend der schwangerschaft aus welchen gründen auch immer kein bezug zum kind aufbauen kann (muttergefühle etc) solte man auch beachten... wenn dann die 9 - 10 monate um sind und das kind zuhause entbunden wurde wirds einfach nur als ein lastiger klumpen fleisch emfunden und in den nächsten kontainer geworfen.
man kann da auch nich von sich ausgehn was man selbst machen würde.
stellt euch vor ihr seit 13, hattet sex, werdet schwanger, euer vater is ne alki und die mutter geht den ganzen tag arbeiten, von einer babyklappe habt ihr noch nichts gehört, in der schule seit ihr ehr die aussenseiterin die aufgrund ihrer klamotten immer doof gemacht wird, eure erste große liebe mit der ihr sex hattet hat euch verlassen weil der kerl nur poppen wolte, ne freundin mit der man über alles reden kann habt ihr nicht, wirklich aufgeklärt wie ne schwangerschaft verläuft wurden ihr auch nicht so recht und euer IQ is auch nich grade hoch... also klasischer fall halt.
irgendwann hat ihr dann wehn, die fruhtblase plazt und ihr habt keine ahnung was hier grade pasiert... plötzlich komt ne baby rausgeflutscht, is voller fruchtwasser, schreit nicht, hat noch keine schweinchenrosa hautfarbe und sieht irgendwie echt komisch aus, so überhaupt nicht wie das baby der nachbarn oder das aus zeitung xyz oder ihr euch das vorgestellt habt.
was macht ihr dann ? bitte bei der frage die faktoren beachten die ich geschrieben habe und nicht von heute und eurem aktuellen wissenstand ausgehn.
warum kann man wirklich krankhaften tätern nicht helfen? (beispiel: jürgen bartsch)
täter sind meist selbst opfer, gestört, mishandelt, misbraucht. auch das solte man nicht vergessen.
wie eskil schon sagte das ist eine neigung, eine sexuelle vorliebe, aber leider auch ein meist nicht nur aus sexuellenbedürfnissen entsehender trieb.
es gibt täter die kommen nich klar mit frauen, haben angst vor ihnen, fühlen sich schwach oder sind auf dem sexuellen entwicklungstand eines 12 jährigen stehngeblieben ohne die pubertät wirklich zudurchleben.
ein kind ist zb noch keine frau aber weiblich, ein kind ist schwächer als der schwache täter und ein kind ist so alt wie das sexuelle ich des täters... usw
ein kinderschänder kann man nicht soweit heilen das ein rückfall ausgeschlossen ist auch wenn das viele terapeuten und psychologen immer behaupten. da sind meist zuviele baustellen an denen man rumterapieren müste.
jetzt die frage: bin ich dann gesauso grausam wie er/sie? denn ich hätte weitaus schlimmere gedanken, was ich mit dem täter machen würde. oder kann mein handeln gerechtfertigt werden???
naja... ist es gerechtfertigt das du aus rache oder ähnlichen motiven zum täter wirst ?
ich denke nicht weil die tat die der kinderschänder begangen hat wird damit auch nicht ungesehen gemacht und im grunde bist du dann auch nicht besser als er.
ich wage mal zubehaupten da du dann sogar grausamer bist weil du ein "normaler" mensch bist und so ein kinderschänder nunmal ein kranker mensch ist.
das grundsätzliche problem ist die fürsorge für die täter, zumindest im vergleich zu den opfern.
die einen bekommen u.U. ne lehre, die möglichkeiten zum studium im knast und die anderen nur 2500€ - was soll sowas?!!
für ein zerstörtes leben oder ne starke seelische beeinträchtigung...
du vergist das die täter meist selbst opfer waren oder sind.