ein bekannter von mir hat eine biografie über sich herausgebracht. sehr unterhaltsam beschreibt er teilweise lustige, teilweise schockierende begebenheiten, die ihm im leben wiederfahren sind. ein wirklich interessantes buch. noch interessanter ist es vielleicht, wenn man den autoren persönlich kennt
beschreibung: Jörn Ranisch alias „Pfeffi“ gehört seit seiner Jugend in der noch existierenden DDR der 80er Jahre der Gruftie“- oder „Gothic“-Szene an. In dieser Autobiographie erzählt er von guten und negativen Erfahrungen mit der Szene und der übrigen Gesellschaft, vom trotzigen Aufbegehren gegen staatliche Bevormundungen und seine lebensbedrohende Krankheit, vom Spaß am Leben gerade in der düster-melancholischen Welt der schwarzen Subkultur.
Der Autor:
Als ich Mitte der 80er Jahre auf Grund meines Gesundheitszustandes den Anschluss an die Jugendcliquen meiner Altersgruppe verlor, begann mein Interesse an alternativen Jugendkulturen zu erwachen. Es war die Zeit der Neuen Deutschen Welle, des Wave, und vor allem wurde es die Zeit, in der PUNK auch im Osten Einzug hielt. Hypnotisch wurde ich hineingezogen in den Bann des „Andersseins“. Im Lehrlingsinternat abseits des Einflusses meiner Eltern begann mein Weg in die Gruftieszene … Ein Leben am Rande der Gesellschaft, ein Leben voller Spaß, voller Risiko und immer in Schwarz … Ich wurde einer von denen, vor denen Eltern ihre Kinder warnen! 20 Jahre als Gruftie unter Punks, Skinheads und anderen unangepassten Jugendlichen. Eine Zeit der Freiheit und der eigenen Verwirklichung, abseits kommerzorientierter Spießbürgerlichkeit und Doppelmoral. Ich bin Pfeffi, der kleine, schwarze Mann, der lebt, wie es ihm gefällt!
der link zum kauf:
http://jugendkulturen.de/index.html?archivreih.html